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Kompetente Führungskräfte - ein Märchen?

1 Linse

Gibt es die noch?

Wenn ich so die Geschichten aus meinem Umfeld höre, denke ich, dass nur noch geldgeile, repektlose, menschenverachtende Führungskräfte das Sagen haben. Manche Geschichten sind wirklich übel. Da ist Wertschätzung gleich null gegeben für die Mitarbeiter, was zählt ist Leistung, Leistung, Leistung. Der Mitarbeiter wird so lange ausgepresst, bis er komplett leer ist und wenn es soweit ist, dann landet er in der Mülltonne. Wenn jemand eine eigene Meinung hat, dann ist das für manche Chefs schon Grund genug, die Kündigung auszustellen. Irgendwie ist das frustrierend.

Habt ihr bessere Erfahrungen gemacht, was die Chefs angeht?

14.11.2019 15:35

2 kleinerigel

Hallo,
das ist ja ganz schön hart ausgedrückt. So verallgemeinern würde ich das nicht. Es gibt sicherlich diese Art von Chefs, die einfach keine Beziehung zu ihren Mitarbeitern aufbauen und diese nur als Mittel zum Zweck nutzen. Aber Chefs sind ja auch nur Menschen, und da gibt es ja eine Vielfalt von Charakteren. Der aktuelle Trend geht ja auch immer mehr in richtung flache Hierarchien, so wie es bei jungen Unternehmen üblich ist und ich kenne auch viele, die ihre Vorgesetzten dutzen und sogar mit ihnen befreundet sind.
Zitat von Linse
was zählt ist Leistung, Leistung, Leistung.
das sehe ich eher unabhängig von den Chefs, der Leistungsdruck wird einfach immer größer, egal in welcher Branche. Das fängt ja auch schon in der Schule an. Aber so lange da genügend Leute mitmachen, werden wir da wohl mit der Zeit und eben auch mit der Entwicklung gehen müssen.

LG

15.11.2019 10:01

3 Kleo

Ich finde das auch zu hart ausgedrückt. Du scheinst sehr frustriert in deinem Beruf zu sein. Es gibt sie beide. Die guten Chefs, die sogar alles dafür tun, um ihre langjährigen Mitarbeiter zu halten, weil sie wissen, wie viel Wert die Erfahrung ist, die dieser Mitarbeiter im Laufe der Jahre aufgebaut hat. Und die Chefs, die selbst einen Mitarbeiter nach 10 Jahren Treue nach nem kleinen Fehler die Kündigung erteilen wollen.
Mitarbeiterführung bedeutet eben nicht mit Angst und Drohungen jegliche Meinung im Keim ersticken und dem Angestellten keine Chance zu geben, sich zu entwickeln. Ich finde, was einen guten Chef ausmacht, ist dass er die Stärken und Schwächen seiner Leute er(kennt) und die Stärken fördert und bei den Schwächen Rücksicht nimmt. Alles andere ist kontraproduktiv. Das bedenken nur viele nicht. Manchen Chefs ist es einfach nur wichtig, ihre Meinung durchzusetzen und denen würden solche Führungsseminare mal sehr gut tun. Mitunter ist wohl das Problem, dass sie in eine Position reingeschlittert sind oder unerhört viel Schwein hatten und plötzlich auf dem Chefsessel einer Firma sitzen, ohne jegliche Ahnung zu haben, wie Mitarbeiterführung funktioniert. Und das Wissen hat man nunmal nicht von Geburt an. Ja, okay manche haben es im Blut. Aber für den Rest empfiehlt es sich, sich mal mit dem Thema auseinanderzusetzen. Gibt ja wirklich guten Lesestoff dazu wie Bücher oder Blogs. Finde der Blog: https://on-dojo.de/blog/ liefert gute Gedankenanstöße, mit denen sich so manche Führungskraft mal beschäftigen sollte.

18.11.2019 17:59

4 kleinerigel

Zitat von Kleo
Ich finde, was einen guten Chef ausmacht, ist dass er die Stärken und Schwächen seiner Leute er(kennt) und die Stärken fördert und bei den Schwächen Rücksicht nimmt.
Da stimme ich dir ganz zu. Ich denke es wird allgemein auch oft unterschätzt, dass "Chef sein" gar nicht so einfach ist und man da echt der Typ dafür sein muss und auch gut geschult sein muss, dass man weiß wie man mit den Menschen umgehen sollte und vor allem wie nicht.
LG

19.11.2019 14:08

... 10 Monate später ...

5 Sisilike

Das würde ich so nicht gerade sagen. Also natürlich klar ich verstehe worauf du hinaus willst und auch ich habe das selbst schon erlebt. Die Sache, dass man auch seinen Chef ab und an eben darauf hinweisen muss, dass Mitarbeiter A auch nur Menschen sind, die auch mal einen frei Kopf brauchen und nicht nur arbeiten sollen bis zum Umfallen. Und B naja ab und an ist es andersrum eben wohl viel wichtiger, dass mal ein Mitarbeit auf den Chef zugeht. Dann kann er diesen auch mal etwas bremsen. Klar ein Mitarbeiter in in der Regel für sein jeweiliges Aufgabengebiet zuständig und der Chef muss quasi alles so ein bisschen im Blick haben. Aber wenn ein "einfacher" Mitarbeiter dem Chef sagt was gerade Sache ist, dass kann schon mal viel mehr bewirken, als wenn das einer aus der Personalabteilung oder so macht. Denn der Mitarbeiter ist ja ganau auch diesem Level oder in diesem Bereich. Eine Personalabteilung hat mit der Thematik an sich nichts zu tun und kann dann nicht weitergeben "ja der Mitarbeiter xy ist überlastet weil ..". Wenn man mit allen Mitarbeitern spricht kann das durchaus auch in eine gute Richtung für ein Unternehmen gehen. So haben wir zum Beispiel eine neue EMC Software im Einsatz. Die Software ist von sergroup.com. Das muss man den Chefs eben ein ums andere Mal deutlich machen. Außerdem wenn Mitarbeiter Vorschläge machen um die Arbeit zu vereinfachen und effizienter werden wollen, dann heißt das ja auch, dass man an sich gerne tut was man tut.
Häufig ist es vielleicht nicht, da geb ich dir recht, nur es sollte so sein, dass man eben auch den Chef zu gehen kann und mit ihm reden kann. Und da muss man selbst eben auch mal quasi den Mut fassen das zu tun.

30.09.2020 14:37

... 1 Monat später ...

6 PaVi

Was Sie vielleicht nicht gewusst haben, ist, dass Resilienz kein dauerhaftes Merkmal ist, mit dem Sie entweder das Glück haben, geboren zu werden, oder das Pech haben, dass es Ihnen fehlt. Resilienz kann bei Menschen jeden Alters entwickelt werden, und zum Glück gibt es viele Methoden, die angewendet werden können, um dies zu tun. Resilienz ist die Qualität, sich schnell von Fehlern und Widrigkeiten zu erholen und nicht nur zum Status Quo zurückzukehren, sondern auch die Gelegenheit zu nutzen, um zu wachsen und Ihre persönliche Entwicklung voranzutreiben.Versuchen Sie vielleicht mit Coaching. Unter https://www.rogalka.de finden Sie sicherlich Hilfe

12.11.2020 16:11

7 ZynZyn

In einer Firma läuft aber selten alles über eine einzige Person. Heißt also, auch wenn es eine solche Person gibt, die letztlich nur Leistung sehen will, komme was wolle, gibt es ja noch andere die es anders sehen. So gleicht sich dann eben vieles aus. Wenn mal in der Firma was in der Richtung schief läuft ist das nicht die Schuld einer Person, dann hat ja die ganze Führungsebene versagt. Einzelne Personen wurden nicht zurückgepfiffen oder eine gewisse Haltung konnte überhand gewinnen.

13.11.2020 13:30

8 Rycoo

Die Sache ist, dass man mit dem Menschen einfach reden muss. Also wenn irgendwo was schief gelaufen ist und der Chef einen (mal wieder) beschuldigt, da dann den Mund auf zu machen und zu sagen, dass man keine Schuld hat. Oder andersrum eben mal von sich auch zu sagen, hier Chef neue Programme oder eine Weiterbildung etc. wär mal nicht schlecht. Eben drum haben mit jetzt zum Beispiel in Sachen Einkaufskontrolling eine Firma an der Hand die uns da noch weiter anleiten kann damit wir uns verbessern. Da kann der Chef aber eben nicht immer alles sehen. Oft ist Eigeninitiative das Stichwort.

19.11.2020 13:12

9 PaVi

Unternehmenskultur bezieht sich auf die Überzeugungen und Verhaltensweisen, die bestimmen, wie die Mitarbeiter und das Management eines Unternehmens interagieren und mit externen Geschäftstransaktionen umgehen. Oft wird die Unternehmenskultur impliziert, nicht ausdrücklich definiert und entwickelt sich im Laufe der Zeit organisch aus den kumulativen Merkmalen der Personen, die das Unternehmen anstellt. Die Unternehmenskultur spiegelt sich in der Kleiderordnung, den Geschäftszeiten, der Einrichtung des Büros, den Leistungen an Arbeitnehmer, dem Umsatz, den Einstellungsentscheidungen, der Behandlung von Kunden, der Kundenzufriedenheit und allen anderen Aspekten des Betriebs wider.Ein Führungskräftecoaching wie, unter https://www.future.at angeboten, kann sicher weiterhelfen

10.12.2020 11:08

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