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Musikinstrument, wie helfe ich meinem Kind beim lernen?

1 U.Ehrlich

Hallo!

Mein Sohn (fast 6, Vorschulkind) hat viel Spaß an Musik und hat sich nach 2 Jahren musikalischer Früherziehung entschieden, Cello zu lernen. Wir haben nach langen Diskussionen diesem Wunsch nachgegeben, da das Instrument von ihm ausgewählt wurde, und er beim Probeunterricht sehr glücklich wirkte (im Gegenteil zu z.B. Flötenunterricht). Er nimmt das Instrument gerne in die Hand und es ist auch relativ leicht ihn z.B. mit Aufklebern zu 10-Minuten-Übungen anzuhalten. Sobald ich allerdings Korrekturen anmerke bzw. ihm etwas korrekt vormachen will (ich spiele zwar kein Cello, aber kann durchaus mitreden was Noten und Takte angeht...) sperrt er sich komplett, wird wütend und bricht alles ab.
Sollte ich ihn tatsächlich etwas erst mal "falsch" üben lassen, um ihm die Freude nicht zu nehmen? Oder haben Sie Tipps, wie er auch von mir Anregungen akzeptiert? In der Musikschule ist das nämlich kein Problem, und ich kenne diese Ablehnung auch von anderen Dingen zu Hause...

Vielen Dank im Voraus, LG

25.07.2017 15:33

2 mark

Hmm
Manchmal kann man den eigenen Nachwuchs nicht selbst unterrichten. Mit meiner Tochter ist Mathe kein Problem, mit meinem Sohn fliegen nach zwei Minuten die Fetzen ...

Ich würde in der Musikschule nachfragen, ob falsches Üben okay ist und ihn dann gewähren lassen.

25.07.2017 15:59

... 2 Jahre und 3 Monate später ...

3 kleinerigel

Hi,
das kennt glaube ich jede Mutter/Vater, von den eigenen Eltern will man sich eben nichts erklären lassen. Sie haben ja auch ihren Stolz, dass sie mal etwas können was die Eltern nicht können, und dann wollen die einem auch noch was vormachen... zwinker Wenn das echt nur Stress gibt würde ich das eher lassen, ist wichtiger dass das Kind Freude am Üben hat und fürs Lehren sind ja die Musiklehrer da. Wenn man ab und zu was sagt, was der Lehrer dann in der nächsten Stunde auch anspricht, aknn es natürlich auch sein, dass das Kind irgendwann bemerkt, dass die Mama/der Papa doch Recht hatte, aber wird es trotzdem niemals zugeben:D
LG

18.11.2019 16:18

... 2 Monate später ...

4 Cayde6

Hi,

sehe das eigentlich wie mark. Manchmal geht's halt einfach nicht und dann sollte man das Kind auch nicht mit aller Macht dazu drängen. Vor allem nicht in diesem Alter. Ich spiele seit meiner Kindheit Klavier, weil meine Mutter auch gespielt hat und das weitergeben wollte. Was ja an sich in Ordnung ist aber ich habe es damals gehasst, wenn sie mich bei allem korrigiert hat und hatte dann auch oft gar keine Lust mehr zu spielen deshalb. Und das obwohl es mir sonst großen Spaß gemacht hat.

Da sollte man also durchaus vorsichtig sein. Ich habe später hauptsächlich alleine geübt und auch nur kurz Unterricht genommen und bin trotzdem stetig besser geworden. Genau das treibt mich bis heute an überhaupt zu spielen: meine eigenen Fähigkeiten auszutesten, an Grenzen zu stoßen und diese dann selbstständig auszubauen. Und eben nicht irgendwas vorgekaut zu bekommen.

Und so habe ich es auch mit meiner eigenen Tochter gehandhabt. Kein Musikunterricht, keine Frühförderung. Sie kam einfach irgendwann von selbst zu mir und hat mich gefragt ob ich ihr das auch beibringen kann. Inzwischen übt sie in jeder freien Minute und hat zu Weihnachten ihren ersten Flügel bekommen (den sie sich übrigens auch selbst ausgesucht hat bei https://www.bauer-music.de/). Mein Sohn dagegen kann damit überhaupt nichts anfangen und das ist auch vollkommen in Ordnung so, dafür hat er andere Talente.

Was ich damit sagen will: Kinder Kinder sein lassen, der Rest kommt von selbst lchel

29.01.2020 14:17

... 1 Monat später ...

5 Meier_1977

Er ist doch noch recht klein. Ich würde Ihn machen lassen.
Wenn du allerdings willst das er alles perfekt lernt würde ich Ihn zu einer Musikschule schicken.

18.03.2020 07:34

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